Am Freckenhorster Groneweg hat sich in diesem Jahr einiges getan. Das Gelände des Unternehmens Niehoff Sitzmöbel ist heute kaum wiederzuerkennen: Wo noch zu Jahresbeginn ausgediente Lagerhallen standen, befindet sich nun eine 10.000 m2 große Logistikhalle. Bereitwillig und auch ein wenig stolz führte jetzt Geschäftsführer Bernd-Theo Niehoff den Vorstandsvertreter Horst Pawlowski durch den nigelnagelneuen Logistikkomplex. Bernd-Theo Niehoff ist auch Vorstandsmitglied der rührigen Freckenhorster Werbegemeinschaft. Eigentlich war zur Mitte diesen Jahres eine Betriebsbesichtigung für die Werbegemeinschaft abgestimmt gewesen, nur hatte da „Corona“ einen Strich durch gemacht. Auf die Besichtigung müsste die Werbegemeinschaft mal sicher noch bis zur die Mitte des neuen Jahres warten, so Bernd-Theo Niehoff.

Mit dem modern ausgestatteten Lager möchte der Freckenhorster Möbelhersteller, der seit 1978 hochwertige Speisezimmer und seit 2013 auch moderne Gartenmöbel anbietet, ein neues Kapitel aufschlagen und sowohl dem Markt als auch der Belegschaft ein positives Signal in Richtung Wachstum senden. „Ein Neubau war dringend nötig. Unsere Lagerkapazitäten sind aufgrund unseres immer größer werdenden Produktsortiments am Limit“, begründet Geschäftsführer Bernd-Theo Niehoff die Entscheidung für den Bau. Alle Logistikprozesse würden nun an einem Standort zusammengeführt und der tägliche Pendelverkehr zwischen den Lagerstandorten Schlosserstraße und Groneweg würde deutlich reduziert, führt Niehoff weiter aus. Den gestiegenen Ansprüchen an die Versandabwicklung könne man mit dem Neubau von jetzt an außerdem noch effizienter und besser begegnen.

Nach einer Bauzeit von nur acht Monaten konnte das neue Lager nun überpünktlich fertiggestellt werden. Das neue Logistikzentrum umfasst ein modernes Hochregallager mit ca. 11.000 Europaletten-Stellplätzen, ein Regallager für große Tische mit 1.300 Stellplätzen und einen Kommissionierbereich. Insgesamt stehen Niehoff so zukünftig ca. 30.000 m2 Lagerfläche zur Verfügung. Das sind 25 % mehr als bislang. Das Verladen der Möbel findet zukünftig an 24 Rampen statt, die von den Lkw bequem angefahren werden können. Im Außenbereich entstanden neue Zufahrtswege und fast 4.000 m2 Grünfläche.

Auf dem über 9.000 m2 großen Dach ließ das Unternehmen eine große Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 750 kWp montieren. Diese versorgt die Halle, zahlreiche Gabelstapler sowie Ladestationen für Elektroautos mit Elektrizität. Möglichst energieautark und nachhaltig wirtschaften – was das Familienunternehmen an anderen Standorten bereits umsetzt, sollte auch für den Neubau gelten. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft konnte die Halle in Betrieb genommen werden. Jetzt fehlt nur noch eine gebührende Einweihungsfeier, die aufgrund der Coronakrise leider nicht stattfinden kann.

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