Neuer Ausbildungskurs startet Ende Februar

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Hamm/ Kreis Warendorf begleitet und unterstützt Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind in Hamm und im Kreis Warendorf. Kinder- und Jugendhospizarbeit beginnt schon ab der Diagnose der schweren Erkrankung, wenn die Familie das wünscht. „Für uns als Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst (AKHD) bedeutet das, dass wir Kinder häufig über einen langen Zeitraum, manchmal über Jahre begleiten.“, berichtet Martina Abel, Koordinatorin des Dienstes.

Im Kreis Warendorf werden zurzeit acht betroffene Familien begleitet. Ganz dringend sucht der AKHD wieder ehrenamtliche MitarbeiterInnen, damit auch bei neuen Anfragen gute Begleitungen angeboten werden können. „Deshalb werden wir Ende Februar 2020 mit einem neuen Befähigungskurs beginnen, in dem Interessierte auf die ehrenamtliche Mitarbeit vorbereitet werden. Wir freuen uns, dass das Seniorenheim Kloster zum Heiligen Kreuz in Freckenhorst uns einen Raum zur Verfügung stellt, damit wir den Kurs im Kreis Warendorf anbieten können.“, erklärt Lioba Brune, Koordinatorin im AKHD. Der Kurs findet hauptsächlich donnerstags 18 bis 21 Uhr statt; außerdem an vier Samstagen in der Zeit von 10 bis 16 Uhr.

„Die Aufgaben der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sind sehr unterschiedlich. Grundsätzlich suchen wir immer ehrenamtliche MitarbeiterInnen, die Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind begleiten. Dabei kann es sein, dass es um die Begleitung des erkrankten Kindes geht, genauso gut kann aber auch von der Familie eine Begleitung der gesunden Geschwister gewünscht werden oder jemand, der als Ansprechpartner für die Eltern da ist“, beschreibt Abel die Struktur des Dienstes.

Neben den regelmäßigen Begleitungen der Familien benötigt der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst auch Unterstützung bei Veranstaltungen, Geschwistertreffen und bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Interessierte können sich im Büro des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Hamm/Kreis Warendorf unter 02381/4953991 melden, um einen Gesprächstermin mit den Koordinatorinnen zu vereinbaren.

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